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Linke Gedenken dem 08. Mai

Der stärker werdende Rechtsruck in Europa und das vermehrte auftreten von Faschisten in Gießen und Wetzlar zeigt das der 8. Mai als Gedenktag an die Befreiung Deutschlands vom Faschismus durch die alliierten Truppen notwendiger ist denn je.

Das verlangt nicht nur das Gedenken an die Opfer, die die Rote Armee sowie die britischen, die französischen und die US-amerikanischen Truppen bei der Niederwerfung des faschistischen Deutschlands gebracht haben. Das verlangen auch der Kampf um Demokratie und Menschenrechte im Hier und Heute, der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus.

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Heraus zum 1. Mai

Linke fordert Verbot der Leiharbeit und Beendigung prekärer Verhältnisse

Die Linke kämpft gemeinsam mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegen Leiharbeit, befristete Arbeitsverhältnisse, Niedriglöhne und schlechte Renten. Durch die zunehmende „Flexibilisierung“ der Arbeitswelt wird den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Zukunftsperspektive genommen. Dieser Zustand kann von uns nicht akzeptiert werden. Sachgrundlose Befristungen und Leiharbeit müssen verboten werden. Wir fordern die Rückabwicklung der Agenda 2010 als zentrales Element einer neoliberalen Politik. Hartz 4 muss weg und durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzt werden. Weiterlesen

Nazis unerwünscht!

Auch in diesem Jahr müssen wir in Mittelhessen Gesicht zeigen für  Toleranz und ein friedliches Miteinander. Am 22.April. wollen Neonazis  erneut durch Wetzlar marschieren.

Wir vom Kreisverband der Linken in Gießen stellen uns deutlich gegen  Rassismus und Fremdenhass. Es gilt Kante zu zeigen gegen diese Gruppen.

Ladet Eure Freundinnen und Freunde, Familien und Nachbarn ein. Kommt  auf die Straße und zeigt, dass Ihr gegen rechts Gedankengut seid. Wir  dürfen diesen Gruppen nicht die Straße und die Meinungshoheit  überlassen.

Denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

 

Die LINKE Gießen unterstützt den Streik des Personals des UKGM

Forderung zur Rückführung des Klinikums in öffentliches Eigentum

Oliver Grieger, stellvertretender Kreisvorsitzender erklärt zum Streik des Personals des UKGM: „Wir stehen hinter den Beschäftigten der Krankenhäuser und unterstützen ihre Forderungen nach mehr Lohn und mehr Personal. Darüber hinaus fordern wir weiterhin die Rückführung der Universitätsklinik in die öffentliche Hand.“ Weiterlesen

Inakzeptable Abschiebung aus der Universitätsklinik Gießen

Anlässlich der Abschiebung eines 32-jährigen Kosovaren, der sich in der psychatrischen Abteilung in Behandlung befand, erklärt Oliver Grieger, stellv. Kreisvorsitzender der LINKEN in Gießen:
„Wir verurteilen die Abschiebung des Kosovaren. Menschen die krank oder in psychiatrischer Behandlung sind, dürfen nicht abgeschoben werden. Das ist in Deutschland ein neuer Höhepunkt einer inhumanen Abschiebepolitik.“ Weiterlesen

„Nicht nur am Frauentag: Pflegearbeit ist mehr wert“

Aktion am 8. März, 15-18 Uhr, Seltersweg

In deutschen Krankenhäusern herrscht akuter Personalmangel, es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Unter den dramatischen Folgen leiden Patientinnen und Patienten sowie Krankenpflegerinnen und -pfleger. Über 85 Prozent aller Pflegekräfte in Krankenhäusern sind Frauen. Deswegen zeigt sich DIE LINKE am Internationalen Frauentag besonders solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen, die für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen streiten. Weiterlesen

Tag des Gendenkens an den Faschismus-Die Toten mahnen uns

Am 27. Januar 2017 gedenkt die Bundesrepublik Deutschland erneut den Opfern des deutschen Faschismus. Zu diesen Opfern gehörten über sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Auch Homosexuelle, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung und viele weitere Gruppen wurden Opfer der faschistischen Diktatur.
Wir, die LINKE Gießen, wollen an diese Menschen erinnern. Gerade die jüngsten Aussagen von AfD Mitgliedern wie Björn Höcke zeigen, dass es nach wie vor wichtig ist die Geschichte in Erinnerung zu rufen. Stefan Häbich, Mitglied des Kreisvorstandes, sagt: „Gerade in Zeiten des Wandels sollten die Toten uns mahnen. Wir werden weiterhin den Rechten hier und in Europa die Stirn bieten. Wir bleiben dabei, Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“.

Solidarisch im Kampf mit dem Personal des Busbetreibers Mit.Bus

Anlässlich der angekündigten Arbeitsniederlegung von Busfahrern der
Stadtwerke Tochter Mit.Bus, erklärt der Kreisvorstand der Linken Gießen:

„Wir sind solidarisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtwerke Tochter Mit.Bus und unterstützen sie in ihrem Kampf für gleichen Lohn, bessere Pausenregelungen und einem zusätzlichen
Urlaubstag. Es ist eine politische und eine moralische Bankrotterklärung, wenn die Beschäftigten von Mit.Bus bis zu 500 Euro netto im Monat weniger verdienen als die Beschäftigten der Stadtwerke Gießen. Und das, obwohl sie die gleiche Arbeit leisten. Hier wird schlicht weg Lohndumping betrieben und der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ wird unterlaufen.

Niedrige Löhne bedeuten nicht nur, dass Vollzeitbeschäftigte sich
ihren Lohn aufstocken lassen müssen. Es bedeutet auch, dass sie später eine Rente bekommen werden, die zum Leben nicht reichen wird.

Wir begrüßen die sich abzeichnende Solidarisierung der Busfahrerinnen und Busfahrer der Stadtwerke Gießen mit ihren streikenden Kolleginnen und Kollegen und wünsche ihnen viel Erfolg.

Gesundheit ist keine Ware

Der Mehrfachbelastung der hiesigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Uniklinikum in Gießen ist in dieser Form nicht zu akzeptieren. Auf neun Patienten kommt nur ein Krankenpfleger. Der aktuelle Pflegenotstand und die Mehrfachbelastung des Personals gehen auf Kosten der Patienten und des Personals. Auf diese Art und Weise kann keine sichere Genesung der Patienten garantiert werden. Dazu erklärt Oliver Grieger, stellvertretender Vorsitzender der Linken in Gießen : “ Die Gesundheit des Menschen darf weder Kürzungen noch der Profitmaximierung unterliegen. Wir fordern mehr Pflegepersonal, deren bessere Bezahlung an hessischen Kliniken und damit eine Umkehr in der Personalpolitk. Die Ausstattung der Krankenhäuser muss sich nach den Bedürfnissen der Patienten richten.“

Um auf diese Situation aufmerksam zu machen und unsere Solidarität mit den Beschäftigten zu zeigen, werden wir als Kreisverband am 20.12.2016 zwischen 11 und 14 Uhr vor dem Uniklinikum in der Frankfurterstraße Nikoläuse verteilen.