Heraus zum 1. Mai

Linke fordert Verbot der Leiharbeit und Beendigung prekärer Verhältnisse

Die Linke kämpft gemeinsam mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegen Leiharbeit, befristete Arbeitsverhältnisse, Niedriglöhne und schlechte Renten. Durch die zunehmende „Flexibilisierung“ der Arbeitswelt wird den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Zukunftsperspektive genommen. Dieser Zustand kann von uns nicht akzeptiert werden. Sachgrundlose Befristungen und Leiharbeit müssen verboten werden. Wir fordern die Rückabwicklung der Agenda 2010 als zentrales Element einer neoliberalen Politik. Hartz 4 muss weg und durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzt werden.

Dauerstress und Existenzangst sollen der Vergangenheit angehören. Im Bereich der Pflege, um nur ein Beispiel zu nennen, kämpft die Linke an der Seite der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmern schon seit Jahren für mehr Personal und eine bessere Bezahlung.

Der gesellschaftlich erwirtschaftete Reichtum gehört allen und muss gerechter verteilt werden. Auch deshalb fordern wir eine 30 Stunden Woche bei vollem Lohn und Personalausgleich.

Oliver Grieger, stellvertretender Kreisvorsitzender erklärt zur 1.Mai Demonstration in Gießen: „ Der 1. Mai, auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationale 1889 als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen, ist für uns Anlass an vergangene Kämpfe und Errungenschaften der Arbeiterbewegung zu erinnern. Daran anknüpfend gilt es heute, uns einem neoliberalen Kahlschlag entgegenzusetzen, gewonnene Rechte zu verteidigen und neue Kämpfe zu führen.“